Aqualizer ist ein kostenloses Online-Tool für Aquarianer, mit dem du dein Süßwasser-Aquarium
einfach, sicher und nachhaltig betreuen kannst. Du trägst deine Wasserwerte ein, dokumentierst
deinen Besatz und erhältst sofortige Rückmeldungen – verständlich aufbereitet, ohne
Fachwissen-Voraussetzung. Ob du gerade dein erstes Aquarium einrichtest oder schon mehrere
Becken pflegst: Aqualizer gibt dir genau die Informationen, die du gerade brauchst.
Viele Aquarium-Probleme entstehen, weil Zusammenhänge zwischen Wasserchemie und
Tiergesundheit nicht sofort sichtbar sind. Ein zu hoher Nitrat-Wert stresst Fische
langfristig. Der falsche pH-Wert macht Garnelen anfällig für Krankheiten.
Überbesatz führt zu Aggression und Sauerstoffmangel. Aqualizer macht diese
Zusammenhänge transparent und hilft dir, rechtzeitig zu handeln.
Aquarium-Wasseranalyse mit Ampel-Bewertung
Gib deine gemessenen Wasserwerte ein – pH, Gesamthärte (GH), Karbonathärte (KH),
Nitrit (NO₂) und Nitrat (NO₃) – und erhalte sofort eine farbige Ampel-Auswertung.
Aqualizer vergleicht jeden Wert mit den optimalen Bereichen für deinen Besatz und
zeigt dir klar, wo Handlungsbedarf besteht. So erkennst du auf einen Blick, ob
dein Wasser für deine Tiere sicher ist.
KI-Besatzplaner: Passende Fische empfohlen
Der KI-gestützte Besatzplaner analysiert dein Aquarium und empfiehlt dir passende
Fischarten, Garnelen und Bodenreiniger. Er berücksichtigt dabei Beckengröße,
aktuelle Wasserparameter, Auslastung und bestehenden Besatz. Das Ergebnis:
konkrete Empfehlungen für eine harmonische, artgerechte Vergesellschaftung –
ohne stundenlange Recherche in Fachforen.
Schnell-Check: Passt diese Art zu meinem Becken?
Du hast eine neue Fischart oder Garnele entdeckt und willst wissen, ob sie zu
deinem Aquarium passt? Der Schnell-Check prüft in Sekunden, ob Wasserparameter,
Beckengröße und dein aktueller Besatz kompatibel sind. Du bekommst eine klare
Einschätzung mit konkreten Hinweisen zu möglichen Konflikten – bevor du kaufst.
Messwert-Historie & Wasserwechsel-Tracking
Aqualizer speichert alle deine Messungen und zeigt dir die Entwicklung deiner
Wasserwerte über Zeit. So erkennst du Trends, bevor sie zum Problem werden.
Gleichzeitig hilft dir das Pflege-Tracking dabei, Wasserwechsel regelmäßig
durchzuführen und keine wichtigen Pflegetermine zu vergessen.
Mehrere Aquarien verwalten
Hast du mehr als ein Becken? Kein Problem. Aqualizer unterstützt mehrere
Aquarien in einem einzigen Konto – vom 30-Liter-Nano über das Gesellschaftsbecken
bis zum Aquascape. Jedes Becken hat eigene Wasserwert-Profile, Besatzlisten
und Empfehlungen. Alle Daten sind zentral gespeichert und jederzeit abrufbar.
Kostenlos starten, Premium für mehr
Aqualizer ist in der Basisversion komplett kostenlos nutzbar. Mit Premium
(ab 2,99 €/Monat) schaltest du unbegrenzte KI-Empfehlungen, den vollständigen
Schnell-Check für alle Arten und erweiterte Besatzplanung frei. Keine versteckten
Kosten, jederzeit kündbar.
Häufige Fragen zum Aquarium
Wie viele Fische passen in mein Aquarium?
Als grobe Faustregel gilt: 1 cm Fischlänge pro Liter Wasser – aber diese Regel
ist veraltet und zu vereinfacht. Die tatsächliche Besatzdichte hängt von der
Fischart, dem Sauerstoffbedarf, der Filterstärke, der Bepflanzung und dem
Verhalten der Tiere ab. Schwarmfische brauchen mehr Raum als Einzelgänger,
aggressive Arten benötigen Reviere, und Bodenbewohner konkurrieren um denselben
Lebensraum. Aqualizer berechnet die Auslastung deines Beckens automatisch und
zeigt dir, ob du noch Platz für neue Tiere hast.
Welcher pH-Wert ist optimal für mein Aquarium?
Der optimale pH-Wert im Aquarium hängt von den gehaltenen Tieren ab. Die meisten
tropischen Süßwasserfische wie Neons, Guppys und Corydoras fühlen sich bei einem
pH zwischen 6,5 und 7,5 wohl. Afrikanische Buntbarsche aus dem Malawi-See benötigen
pH 7,8–8,5, während Diskus und viele Südamerika-Arten ein leicht saures Wasser
zwischen pH 5,5 und 6,8 bevorzugen. Wichtig ist nicht nur der Wert selbst, sondern
auch seine Stabilität – starke pH-Schwankungen sind für Fische und Garnelen schädlicher
als ein leicht abweichender, aber stabiler Wert.
Was tun, wenn Nitrat im Aquarium zu hoch ist?
Nitrat (NO₃) entsteht als Endprodukt des Stickstoffkreislaufs und reichert sich in
jedem Aquarium an. Werte unter 25 mg/l sind für die meisten Fische unbedenklich;
über 50 mg/l beginnt chronischer Stress, der das Immunsystem schwächt und die
Lebenserwartung verkürzt. Die wichtigsten Gegenmaßnahmen: regelmäßige Wasserwechsel
(20–30 % pro Woche), Reduktion der Futtermenge, mehr Bepflanzung (Pflanzen verbrauchen
Nitrat), Überprüfung der Filterkapazität und ggf. Besatzreduktion.
Welche Fische passen gut zusammen?
Für eine harmonische Vergesellschaftung müssen mehrere Faktoren übereinstimmen:
gleiche oder überlappende Wasserparameter (Temperatur, pH, Härte), ähnliche
Verhaltensweisen (friedlich vs. aggressiv), keine Revierkonflikte und keine
natürlichen Räuber-Beute-Beziehungen. Guppys, Platys und Schwertträger vertragen
sich in der Regel gut. Kampffische (Betta) sollten nicht mit Schleierfischen oder
anderen Bettas gehalten werden. Große Fische wie Cichliden fressen kleine Tiere.
Aqualizers Besatzplaner berücksichtigt all diese Faktoren automatisch.
Wie oft sollte ich einen Wasserwechsel machen?
Als Richtwert gilt ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 25–30 % des
Beckenvolumens. Bei stark besetzten Aquarien oder wenn die Nitrat-Werte schnell
steigen, kann auch zweimal pro Woche sinnvoll sein. Entscheidend ist, das frische
Wasser auf Aquariumtemperatur zu bringen und ggf. zu enthärten oder aufzuhärten,
um keine abrupten Wasserwert-Veränderungen zu verursachen. Aqualizer erinnert
dich automatisch, wenn ein Wasserwechsel fällig ist.
Sind Garnelen schwieriger zu halten als Fische?
Süßwassergarnelen wie Neocaridina (Rote Zwerggarnele, Blue Velvet) gelten als
robust und sind auch für Einsteiger geeignet. Sie benötigen allerdings sehr stabile
Wasserwerte, reagieren empfindlich auf Kupfer (z. B. in Medikamenten) und brauchen
Moose oder feine Strukturen als Rückzugsort. Caridina-Garnelen wie Bienengarnelen
sind anspruchsvoller und brauchen weiches, leicht saures Wasser. Wichtig: Keine
räuberischen Fische im selben Becken. Aqualizer prüft beim Besatz-Check automatisch,
ob deine Fische Garnelen gefährden könnten.
Nitrit im Aquarium erhöht – was bedeutet das und was tun?
Nitrit (NO₂) ist ein Zwischenprodukt des Stickstoffkreislaufs und entsteht, wenn
Ammoniak durch Bakterien abgebaut wird. Es ist bereits in geringen Konzentrationen
hochtoxisch für Fische: Nitrit blockiert den Sauerstofftransport im Blut und kann
innerhalb von Stunden zum Tod führen. Werte über 0,1 mg/l sind kritisch, ab 0,3 mg/l
besteht akute Lebensgefahr. Erhöhte Nitritwerte treten vor allem beim Einfahren eines
neuen Aquariums auf (Nitritspitze) oder nach einer Störung der Filterbiologie –
etwa nach dem Reinigen des Filters mit Leitungswasser, einer Behandlung mit
Medikamenten oder einem zu starken Wasserwechsel. Die wichtigsten Sofortmaßnahmen:
Fütterung einstellen, sofort 30–50 % Wasserwechsel durchführen und den Filter
nicht reinigen. Kochsalz (1–2 g/l) kann die Nitritaufnahme der Fische kurzfristig
hemmen. Langfristig hilft nur ein gut eingefahrener, gesunder Filter.